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Schmieheim wird urkundlich erstmals 1144 erwähnt, ein zweites Mal 1185 als Besitz des Klosters Trudpert im Schwarzwald. Sicher ist das Dorf älter und entstand aus einzelnen Höfen, die von Kippenheim her besiedelt wurden. Im Jahre 1439 wurde das Dorf an ein altes elsässisches Geschlecht, die Böcklin von Böcklinsau, verkauft. Ein Wappen im Chorfenster unserer Kirche erinnert daran. Unter dieser Herrschaft blieb Schmieheim 300 Jahre lang. 1608 bis 1610 ließ Bock von Böcklinsau das Schloss erbauen, das jedoch nur gelegentlich bewohnt war, so z.B. wenn Gericht gehalten wurde. Da die Böcklins früh der Reformation beitraten, wurde Schmieheim nach damaligem Brauch evangelisch und blieb es auch im Gegensatz zu den umliegenden Dörfern nach der Gegenreformation.




















Der Ortsteil Schmieheim ist besonders bekannt durch das unter Denkmalschutz stehende Schloßgebäude mit seinen drei Türmen. Das Renaissanceschloß zu Schmieheim wurde 1607 bis 1610 durch Friedrich Bock von Gerstheim (1551-1645) und seine zweite Ehefrau Salomone von Fegersheim (1571-1630) erbaut.

In Schmieheim befindet sich der ehemals jüdische Verbandsfriedhof mit über 2.000 Gräbern. Schmieheim hatte mitte des 19. Jahrhunderts fast 50 % jüdische Mitbürger. Weitere Info unter www.alemannia-judaica.de/schmieheim_friedhof.htm

Das Dorf wurde erstmals am 3. April 1144 in einer Urkunde aus dem Kloster St. Trudbert erwähnt und konnte somit 1994 das 850-jährige Bestehen feiern. Schmieheim gehörte zum Urbesitz der Herren von Geroldseck. Als Walther von Geroldseck jedoch 1277 starb, kam es infolge von Erbauseinandersetzungen und einer nachfolgenden Teilung des Territoriums an die Linie Lahr- Mahlberg. In einem Tauschvertrag verzichtete ein Jahrhundert später Junker Heinrich von Geroldseck, Herr zu Lahr, im Jahre 1367 auf sein Dorf Schmieheim zugunsten von Frau Else von Geroldseck, Ehefrau des Ritters Eppe von Hattstatt. Schmieheim befand sich sodann von 1367 bis 1439 im Besitz der im Oberelsaß südlich von Colmar gessenenen Herren von Hattstatt. 1439 kamen die Bock von Bläsheim und Gerstheim in den Besitz von Schmieheim. Dieses Geschlecht starb 1823 mit Francisca Freifrau von Landsberg geb. Freiin Bock von Bläsheim und Gerstheim zu Nierderehnheim im Unterelsaß aus. Der Anteil der Bock an der Grundherrschaft Schmieheim kam durch eine Tochter des Bauherrn des Schlosses, Maria Veronica Bock von Gersteheim (1601-1639) verheiratet mit Jacob Wurmser von Vendenheim zu Sundhausen, an deren gemeinsamen Sohn Dagobert Wurmser von Vendenheim zu Sundhausen (1629-1706), Direktor der Unterelsässischen Reichsritterschaft. Seit der Teilung der Schmieheimer Gefälle im Jahre 1681 gehörte ein Drittel der Grundherrschaft den Böcklin von Böcklinsau sowie zwei Drittel den Wurmser von Wendenheim zu Sundhausen. Als Dagobert Wurmsers Enkelin Francisca Salome Wurmser von Wendenheim zu Sundhausen (1689-1743) im Jahre 1707 den Oberelsässer Friedrich Ludwig Waldner von Freundstein zu Schweighausen heiratete, wurden die Waldner Mitgrundherren zu Schmieheim, welche bis 1925 alleinige Besitzer des Schlosses waren. 1925 kaufte die Gemeinde Schmieheim das heruntergekommende Schloß Schmieheim mit dem 11 Hektar großen Herrschaftswald für 10.000 Goldmark. Das Schloss Schmieheim befand sich bis 1958 im "Dörnröschenschlaf". Unter dem damaligen Bürgermeister Wilhelm Kölle wurde das Schloss in den Jahren 1958 bis 1961 unter großen finanziellen Anstrengungen generalsaniert.

noch mehr Geschichte über Schmieheim unter www.evang-kirche-schmieheim.de